Fetten: Ja - Nein - Wie - ?

Trocken: Trockenfliegen sollten möglichst lange schwimmen, daher wird oft gefettet. Ein Problem beim fetten besteht darin,den Körper gleichmäßig zu fetten,ohne dass die Hecheln verkleben. Es gibt Sprähs die eine sehr feine Schicht auftragen, ohne die Hecheln zu verkleben, aber diese oberflächliche Fettschicht hält nicht lange weil sie nicht tief genug in das Körpermaterial eindringt.

Hier mein Tipp: Lösen Sie reine Vaseline (erhältlich in Drogorie) in Waschbenzin (Baumarkt) auf und geben die Lösung in ein gut verschließbares Gefäß. Alle neuen Trockenfliegen kurz in der Lösung schütteln u. auf einem saugfähigen Papier oder Tuch trocknen. Keine Hechel, sei sie noch so fein, ist verklebt, die Körper der Fliegen sind durchtränkt ; und schwimmen länger.

Nass: Nymphen, Nassfliegen und Streamer sollen nicht schwimmen sonder so schnell wie möglich nach unten zu den Kapitalen " gehen ". Fast jedes Material mit der die Nymphen, Nassfliegen und die Streamer gebunden werden hat eine gewisse Menge Eigenfett, auch der neue Haken hat eine Fettschicht.

Hier mein Tipp: Geben Sie die Nymphen, Streamer, Nassfliegen und das Vorfach in ein Gefäß mit Spülmittel und bewegen den Inhalt ca. 5 Minuten lang. Danach spülen Sie alles gut unter klarem Wasser ab und lassen es auf einem saugfähigen Tuch oder Papier trocknen.

Berni Hoffmann











Hier noch ein Tipp zum Thema Fetten: Ja - Nein - Wie - ?

Man hat schon viel gewonnen wenn man beim Binden 2 Grundregeln befolgt.

  1. Für alles was schwimmen soll, also trocken, nehme ich vorzugsweise nur Material von Wasservögeln so z.B. Kormoran, Reiher, Ente, Gans u.s.w. da sind die Federn von der Natur her schon wasserabweisend und brauchen kein Fett.
  2. Für Nassfliegen, Nymphen u. Streamer, also nass, nehme ich "Landvögel" und da nur die preiswerten meist weibl. "Inder", die saufen so richtig schön ab.

Petri Heil, Klaus Lehmann




Hier noch ein kleiner Tip zum Thema Fetten: Ja - Nein - Wie - ?

Da ich meine wenigsten Fliegen zu Hause vorfette und es mir des öfteren passiert, daß ich mein Fliegenfett vergesse, habe ich einen einfachen Trick:

Ich reibe mit zwei Fingern meiner Hand ein paar Mal kurz unter dem Haaransatz über die Stirn und habe so geung Fett an meinen Fingern, um eine Fliege zu fetten. Kostenpunkt: 0,00 €

Gruß Werner Becker