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passt
in jede Fliegenweste (Fliegendose), kostet nur wenig, ist äusserst
effizient, schützt
vor Entzündungen und sollte bei keinem Angler fehlen. Wir alle
haben es schon des öffteren erlebt, wie schnell man sich beim Fischen,
immer wieder kl. Verletzungen einhandelt.
Es kann nur von Vorteil sein wenn man die Verletzung, sei sie noch so minimal, desinfizieren und verschließen kann. Jod, wasserdichtes Pflaster, Mückenstift und weiter geht's ! Petri Heil Berni Hoffmann |
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Infizierte
Zecken treten bevorzugt an Waldrändern mit angrenzenden Wiesen, Waldlichtungen,
Bach oder Flußauen, Schonungen mit Unterholz und Hecken, Übergängen
von Laub- zu Nadelwald und Hoch- zu Niederwald auf. Betroffen sind ebenso
Eichen-/Hainbuchen- und Buchen-/Tannen-Wälder mit einer gut entwickelten
Krautschicht (Farne usw.) sowie Strauchbeständen von Holunder, Hasel
und Brombeeren.
Entgegen einer weitverbreiteten Meinung sitzen die Zecken nicht auf den Bäumen, um sich von dort auf ihre Wirte hinunter-zustürzen, sondern befinden sich eher in der bodennahen Vegetation. Larven sind in der Regel auf Gräsern bis maximal 30 cm Höhe, Nymphen auf weniger als 1 m hohen Kräutern und Imagos auf Kräutern und Büschen bis zu maximal 1,50 m Höhe anzutreffen. Die Zecken sitzen meist an der Unterseite der Blattenden und auf den Spitzen von Zweigen in der Nähe von Waldpfaden und Wildfährten. Von hier lassen sie sich auf ihre Wirte fallen oder werden von ihnen im Vorbeigehen abgestreift. Beim erwachsenen Menschen wird die überwiegende Anzahl der Zeckenstiche an den Beinen, in der Gesäß- und in der Genitalregion beobachtet. Bei Kindern treten etwa 75% der Zeckenstiche am Kopf auf, die restlichen verteilen sich auf Beine und Arme, Rumpf, Gesäß- und Genitalregion. Die Gründe dafür sind klar: Kinder sind der Vegetation näher und haben durch ihre spielerischen Aktivitäten viel öfter Kontakt mit dem Boden als Erwachsene. Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle. Geschlossene Kleidung (Watstiefel) schützt vor Zeckenbissen, unbedeckte Körperstellen mit zur Zeckenabwehr geeigneten Repellents (Lotion, Creme, Spray, Pumpspray) einreiben, nach dem Aufenthalt in der freien Natur Körper nach Zecken absuchen beim Entfernen einer Zecke sollte man folgendes Vorgehen beachten: Die Zecke dicht über der Haut packen -die Zecke nicht drehen oder quetschen -die Zecke nicht mit Öl oder Alkohol beträufeln -die Zecke gerade nach oben herausziehen
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Weilsche
Krankheit
Alle Süßwasserangler, besonders jene, die über mehrere Tage am Gewässer verweilen, sollten über die “Weilsche Krankheit” informiert sein. Diese Krankheit ist eine gefährliche und ansteckende Form der Gelbsucht und wird durch einen Erreger ( Leptosprien ) verursacht, der hauptsächlich in Rattenurin vorkommt. Der Mensch kann den Erreger über verseuchtes Wasser aufnehmen wenn es mit den Schleimhäuten von Auge, Nase oder Mund in Berührung kommt, wie auch über kleine Wunden oder Hautabschürfungen. Die ersten Symptome der Krankheit ähneln einer schweren Grippe und machen sich 1-2 Wochen nach der Ansteckung bemerkbar. Wer also einige Tage nach einem Angelausflug hohes Fieber, Glieder- und Gelenkschmerzen bekommt und sich hundeelend fühlt, muß seinen Hausarzt darauf hinweisen, daß er sich unter Umständen beim Angeln, die Weilsche Krankheit zugezogen haben könnte. Ein Krankenhausaufenthalt wird dann nicht zu umgehen sein, da es kurz nach den ersten Symptomen zur Gelbsucht und Nierenentzündung kommt.
Hauptsächlich durch das fernhalten von Ratten, indem man keine Köder oder Nahrungsreste am Ufer wegwirft oder herumliegen läßt und dadurch, daß man kleine Wunden mit einem wasserdichten Verband abdeckt und das Wasser aus dem Gewässer nicht zur Abkühlung des Gesichts -im Sommer- oder zum Kochen verwendet. |